Da das DRK Nordwalde die letztjährige, von der Feuerwehr Nordwalde ausgerichtete, Koordinatenfahrt gewonnen hat, war es dieses Jahr wieder ein Heimspiel für die Nordwalder Kameraden. Am vergangenen Samstag um halb 12 machten sich 6 Kameraden mit dem GW-Logistik auf dem Weg zur DRK-Unterkunft an der Denkerstiege. Nach einem kurzen Briefing für die Gruppenführer wurden die ersten Koordinaten verteilt und pünktlich um 12 Uhr mit dem Probealarm das Startsignal gegeben.

Es galt aufgrund der Koordinaten bestimmte Orte anzufahren, an denen dann verschiedene Aufgaben und Herausforderungen auf die Teilnehmer warteten.

Für die Nordwalder ging es zunächst in die Bauerschaft Westerode. Dort musste ein Parcour absolviert und anschließend mit einer Spritze Teelichter ausgeschossen werden. Nächstes Ziel war wieder die DRK-Unterkunft. Hier kamen uns die leidvollen Erfahrungen aus den Hochwassern der letzten Jahre zu Gute: Sandsäcke mussten bis zu einem Gewicht zwischen 15 und 18 Klilogramm mit Sand gefüllt werden.

Nach einer kurzen Stärkung wurde der Westring angefahren. Zunächst galt es 2 Pillonen so aufzustellen, dass der GW-Logistik mit möglichst wenig Abstand hindurch fahren kann. Anschließend musste noch ein Seil, an welches auf beiden Seiten Bälle befestigt waren, um eine Stange geschmissen werden.

Dann führten die Koordinaten in die Nachbargemeinde Altenberge, wo mit verbundenen Augen eine Person auf der Trage durch einen Parcour getragen werden musste. In Nienberge brauchte man gutes Allgemeinwissen: Es galt Prominenten Namen und Schlagzeilen zuzuordnen.

Weiter ging es nach Fuestrup zum Jachthafen am Dortmund-Ems-Kanal. Neben einer Ballspielaufgabe und das nochmalige Befüllen von Sandsäcken, diesmal auf 3 Kilogramm, bestand die besondere Aufgabe in dem Schreiben eines Gedichtes.

Auf dem Rückweg nach Nordwalde wurde unter der Autobahnbrücke der BAB 1 in Gimbte noch mit Schläuchen gekegelt. Letzte Station für die Nordwalder Gruppe war die Unterkunft des THW in Greven. Eine aus Holzlatten zusammen gesteckte Figur konnte einmal vorher angeschaut werden und musste dann anschließend wieder zusammen gebaut. Hier erreichten die Kameraden mit einer Zeit knapp unter 2 Minuten die absolute Bestzeit.

Im Anschluss ging es zur Siegerehrung mit Essen und kühlen Getränken wieder in die Unterkunft des Deutschen Rote Kreuzes. Die Feuerwehr Nordwalde erreichte einen hervorragenden 2. Platz hinter der Feuerwehr Greven Löschzug Reckenfeld, Dritter wurde das THW Greven. Nächstes Jahr gibt es die nächste Auflage bei der DLRG in Greven.

 

   
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